Was ist Kunsttherapie?

Definition

Die Kunsttherapie ist eine Therapieform, die über das Gestalten und die Kreativität psychische Entwicklungsprozesse anstößt.

Der Deutsche Fachverband für Kunst- und Gestaltungstherapie definiert Kunsttherapie folgendermaßen:

Definition nach dem DFKGT

Berufspolitisches

Kunsttherapie ist in Deutschland noch kein geschützter Begriff. In der Regel durchlaufen Kunsttherapeut*innen ein Studium oder eine mehrjährige Ausbildung. Berufsverbände legen Qualitätsstandards fest, die definieren, welche Inhalte und Methoden in den Studiengängen und Weiterbildungen vermittelt werden sollen. Grundberufe sind dabei richtungsweisend und bilden eine fachspezifische Basis. Für Qualität in der Arbeit sorgen regelmäßige Weiterbildungen und Supervision.

Die Kunsttherapie wird in zahlreichen Settings praktiziert, wie z.B. in Kliniken, Senioren- und Pflegeheimen, Justizvollzugsanstalten, um nur wenige Beispiele zu nennen. Aber auch die Freiberufliche Ausübung des Berufs ist üblich. Therapeutisch arbeiten ist dabei an eine Heilerlaubnis oder Approbation gebunden.

Tisch, Stühle, helle Belichtung und Wildblumen auf dem Tisch.
Ölpastellkreiden auf einem Tisch liegend.

Meine Arbeit


Als Gerontologin arbeite ich u.a. in einer gerontopsychiatrischen Station eines Pflegeheimes mit Bewohnerinnen und Bewohnern, die neurodegenerativ erkrankt sind. Im Vordergrund stehen dabei die Beschäftigung und Aktivierung. Hier wende ich kunsttherapeutische Methoden an und kombiniere sie mit Elementen aus der Biografiearbeit. Beide Verfahren zeigen bei demenziellen Erkrankungen wissenschaftlich erwiesen positive Auswirkungen auf den Krankheitsverlauf.

In meinen Kursen und Workshops ist es mir wichtig, einen Raum zu schaffen, in dem eine wertfreie und offene Atmosphäre herrscht. Ich greife Themen auf, die mir relevant erscheinen und konzipiere im Sinne des gewählten Themas meine Veranstaltungen. Dabei greife ich auf meine Erfahrungen als Trainerin zurück. Ich wende kunsttherapeutische Methoden im pädagogisch-beraterischen Kontext an. Ressourcen- und Lösungsorientierung stehen dabei im Vordergrund.