Für Pflegeheime und Angehörige

Eine ältere Person malt mit Kreide auf ein Blatt Papier.

Kunsttherapie bei Demenz

Die Kunsttherapie stellt als nicht-medikamentöse Therapieform eine wichtige Säule in der Behandlung von Demenz und anderen neurodegenerativen Erkrankungen dar. Studien bestätigen die positiven Auswirkungen zunehmends. Die Aktivierung durch das kreative Gestalten sorgt dafür, dass wichtige kognitive Kompetenzen erhalten und gefördert werden, was vor allem bei demenziellen Erkrankungen zu einem verzögerten Krankheitsverlauf beitragen kann.

Als Gerontologin ist das Ziel meiner Arbeit, eine andere Form der Ausdrucksmöglichkeit anzubieten. Denn gerade die sprachliche Ausdrucksform ist bei Demenz teilweise eingeschränkt. Darüber können neue Wege der Kommunikation und Verbindung entstehen. Dabei kombiniere ich kunsttherapeutische Methoden mit Biografiearbeit.

Die Teilnehmenden können sich und das, was sie bewegt, mitteilen, wodurch Entspannung und Selbstwirksamkeitserleben möglich wird – insbesondere, wenn die verbale Ausdrucksfähigkeit eingeschränkt ist. Konzentration, motorische und soziale Fähigkeiten werden gefördert. Die Sinne werden stimuliert. Lebensfreude und Lebensqualität steigen.

Gruppentherapie im Pflegeheim

Im institutionellen Setting biete ich kreative Gruppenangebote an.

Die kreativen Gruppensitzungen aktivieren nicht nur, sondern stellen auch einen wichtigen Ankerpunkt im Heimalltag dar. Das Gestalten eines Objekts, das die Teilnehmenden aus der Sitzung mitnehmen können, stärkt außerdem das Selbstbewusstsein. Die Aktivierung sorgt dafür, dass wichtige kognitive Kompetenzen erhalten und gefördert werden, was vor allem bei demenziellen Erkrankungen zu einem verzögerten Krankheitsverlauf beitragen kann.

Gruppensitzungen können zwischen 45 Minuten und 1,5 Stunden dauern, je nach Teilnehmeranzahl und Verfassung der einzelnen Teilnehmenden.

Einzelsitzung bei dir zu Hause

Einzelsitzungen bieten sich gut für das häusliche Setting an. Menschen, die noch am Anfang der Demenz stehen, profitieren dabei von einem regelmäßigen Angebot, das die Sinne aktiviert und den Krankheitsverlauf günstig beeinflussen kann. Aber auch bei fortgeschrittener Demenz ist ein Einzelsetting sinnvoll, da Gruppenangebote in diesem Stadium nicht den individuellen Bedürfnissen der einzelnen Teilnehmenden gerecht werden können.

Ablauf